Der Warenkorb ist leer
rod_62
9,80 € pro Stück


RODENTIA 62, Beuteltiere, Juli/August 2011

Sie zählen zu den ursprünglichsten und eigentümlichsten Säugetieren und sind fast jedermann bekannt: Beuteltiere, die in zahlreichen Arten den australischen Kontinent bevölkern. Bei den meisten Menschen ist das Känguru Sinnbild für diese Unterklasse der Säuger. Dabei gibt es weit mehr Arten, die nicht alle einen ausgeprägten Beutel besitzen. Und auch außerhalb Australiens kommen Beuteltiere vor, so haben die Opossums den amerikanischen Kontinent erobert und sind selbst in Nordamerika anzutreffen. Eines ist aber allen Arten gemeinsam: Beuteltiernachwuchs wird in einem sehr frühen Entwicklungsstadium geboren und wächst außerhalb des Körpers der Mutter heran. Mehr über die einmalige und facettenreiche Welt der Beuteltiere erfahren Sie, liebe Leserinnen und Leser, im Titelthema der kommenden Ausgabe der RODENTIA Exoten.

In unseren Breitengraden ernähren sich Fledermäuse von Insekten, die sie nachts mit Hilfe von Echoortung erbeuten. Unter den in Süd- und Mittelamerika beheimateten Blattnasenfledermäusen finden sich jedoch die unterschiedlichsten Nahrungsspezialisten: Zahlreiche Arten bevorzugen Früchte, andere jagen kleine Wirbeltiere und Frösche. Die kleine Unterfamilie der Blumenfledermäuse hat sich hingegen auf Nektar und Pollen besonderer Blütenpflanzen spezialisiert und bestäuben während der Nahrungsaufnahme die so genannnten Fledermausblumen. Unser Autor Ralph Simon berichtet in der nächsten Ausgabe der RODENTIA-Exoten von der sehr speziellen Lebensweise der fliegenden Säugetiere sowie der einzigartigen Anpassungen der Fledermausblumen.

Expedition RODENTIA: Bereits vor acht Jahren wurde RODENTIA–Autor Björn Jordan im Internet auf ein interessantes Projekt aufmerksam: Auf einer Farm im Nordosten Brasiliens werden Felsenmeerschweinchen (Kerodon rupestris) im Rahmen eines Auswilderungsprojektes wissenschaftlich beobachtet. Da Felsenmeerschweinchen auch zu seinem eigenen Tierbestand zählten, war dies der Beginn eines intensiven Austauschs mit dem Ziel, mehr über die Lebensbedingungen der Tiere zu erfahren. Im März dieses Jahres erfüllte Björn Jordan sich schließlich einen Traum und besuchte die „Mokos“ in ihrem natürlichen Lebensraum. Seine Eindrücke von dieser ganz besonderen Reise schildert er in der nächsten Ausgabe der RODENTIA Exoten.

 

Außerdem:

Felsenmeerschweinchen
Blütenfledermäuse

rod_62_10_15_fotostory_seite_6rod_62_36_38_zorro_seite_1rod_62_31_35_kaenguru_seite_1

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren: