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KORALLE 15, Seeanemonen. Juni/Juli 2002

Aquarienwasser kühlen
Spurenelemente
Borneo

Juni/Juli 2002

Titelthema der Ausgabe 15 Ihres Fachmagazins KORALLE sind die faszinierenden Seeanemonen! Ihr attraktives, an Blumen erinnerndes Äußeres und die höchst interessante und bezaubernde Symbiose mit den hübsch gefärbten Clownfischen oder den putzigen Partnergarnelen tragen dazu bei, dass sich die Aktinien immer größerer Beliebtheit erfreuen. In der mit bestechenden Bildern illustrierten Fotostory, in der die Schönheit der Seeanemonen ins rechte Licht gerückt wird, gewährt Redakteur Daniel Knop beispielsweise einen Einblick in die Lebensstrategien der Symbionten und zeigt auf, dass die Aktinien andererseits für ihre Beute gefährliche Räuber sind. 

Daniel Knop bietet Ihnen natürlich auch einen Überblick über Häufig aquariengehaltene Seeanemonen – und zwar nicht nur über solche, die man als Meeresaquarianer gerne sieht, etwa die Symbioseanemonen, sondern auch über lästige Plagen wie die Glasrose oder die kleine „Stern-Meerblume“.

Der KORALLE-Redakteur schildert weiterhin ausführlich und praxisnah die Vermehrung der Seeanemone Entacmaea quadricolor . Gilt der alte Grundsatz, dass man Seeanemonen nicht durch Teilung vermehren könne, auch für diese Art? Lesen Sie hier alles über die erstaunlichen Ergebnisse von Daniel Knops spannenden Experimenten!

Jede Menge Wissenswertes über Seeanemonen gibt Ihnen auch Prof. Dr. Daphne G. Fautin weiter, beschreibt anschaulich die Biologie und Lebensweise der Tiere. Sie erklärt, wo Seeanemonen ins systematische Ganze einzuordnen sind und was sie besonders auszeichnet, nennt ihre Feinde und schildert, wie sie Beute machen oder andererseits in einer komplexen Symbiose mit Zooxanthellen stehen. Natürlich geht die Autorin auch auf die spektakulären Symbiosen mit Fischen ein, schildert die Vermehrungsstrategien und verschweigt auch die Bedrohung vieler Arten nicht. Ein eindrucksvoller Artikel über eindrucksvolle Lebewesen!

Wer könnte besser über die Balling-Methode informieren, als Hans-Werner Balling selbst? Diesmal geht es um die wichtige Spurenelementzufuhr im Riffaquarium. Balling bestimmte unter anderem durch Untersuchungen an Korallenskeletten die optimale Menge der Spurenelemente und ihr Verhältnis zueinander. Vom überwältigenden Erfolg, den der Einsatz der entsprechenden Lösungen bringt, haben sich bereits viele Aquarianer mit eigenen Augen überzeugen können: Gesundes, üppiges Wachstum der Korallen!Balling verrät in diesem Beitrag, wie man die Spurenelementlösungen ansetzt und dosiert. Außerdem helfen seine Hinweise auf mögliche Probleme dem Aquarianer, diese von Anfang an zu vermeiden.
Ein Muss für alle Steinkorallenfreunde!

In den Einsteigerseiten erläutert Daniel Knop diesmal, was es mit der Aktivkohlefilterung im Meerwasseraquarium auf sich hat. Wozu dient sie, was bringt sie wirklich? Wo verstecken sich mögliche Nachteile? Und vor allem: Wie setzt man sie richtig ein? Der KORALLE-Redakteur lässt keine Fragen offen!

Dicker Fisch, magerer Fisch – Auf welche Merkmale soll man achten?
Einen todkrank abgemagerten Fisch erkennt jeder halbwegs aufmerksame Aquarianer – dann ist es zum Helfen aber bereits zu spät. Es gilt daher, frühzeitig auf erste Anzeichen von Abmagerung zu achten, um rechtzeitig einschreiten zu können. Solche frühen Symptome sind aber gar nicht so leicht festzustellen. Prof. Dr. Ellen Thaler zeigt Ihnen daher, welche Merkmale wichtig sind, wie ein gesunder Fisch wirklich aussehen muss und geht auch auf Arten ein, deren Ernährungszustand noch schwieriger zu beurteilen ist, etwa manche Falter-, Kaiser- oder Zwergkaiserfische, aber auch beispielsweise Seepferdchen, Seenadeln und Kofferfische. Wer seine Fische gesund erhalten möchte, dem sei dieser Beitrag wärmstens ans Herz gelegt!

Kakaban - Ein See in der See. Helmut Debelius nimmt sie mit auf die Reise in ein biologisches Paradies, eine Kostbarkeit der Natur. Die Insel Kakaban vor der Ostküste Borneos bietet beispielsweise ein steil abfallendes Außenriff, an dem man immer über hundert Barrakudas ebenso wie Makrelen, Schnapper und Fledermausfische beobachten kann. Die eigentliche Attraktion aber ist der See von Kakaban: Ein Kessel voller Quallen! Unglaublich dichte Bestände von Wurzelmundquallen treiben durchs Wasser, am Boden lebt eine weitere Quallenart, und eine bisher nicht bestimmte Art gestielter Anemonen macht Jagd auf Quallen, die oft größer sind als sie selbst! Aber auch Fische gibt es hier, farbenprächtige Schwammkolonien und dichte Algenteppiche. Am Ufer erwartet den Taucher ein anmutiges Farbenspiel von Seescheiden, Seegurken, Algen und Schwämmen. Dieses Tauchziel ist ebenso wie der beeindruckende Bericht von Helmut Debelius ein absolutes Highlight für alle Tauchsportler!

Der Sommer steht vor der Tür und damit wie jedes Jahr das gleiche Dilemma: Was tun, wenn sich das Aquarienwasser zu stark erwärmt? „Aquarienwasser kühlen – kein Problem“, meint Daniel Knop und verrät natürlich auch, wie’s gemacht wird. Möglichkeiten gibt es viele, man muss sie nur kennen – greifen Sie doch einfach auf den Erfahrungsschatz des KORALLE-Redakteurs zurück!

Natürlich fehlen auch in dieser Ausgabe die beliebten Rubriken nicht, die Sie von Ihrem Fachmagazin KORALLE gewohnt sind, etwa der Aquarien-Steckbrief, das Poster (diesmal mit Opistognathus aurifrons, dem Goldstirn-Brunnenbauer), die American Reefkeeping Perspectives, viele nützliche Tipps & Tricks (zu den Themen „Dämmerungslampe als Mondlicht“, „Fische fangen leicht gemacht“, „Mangroven und Magnesium“, „Salzwasser anmischen ohne Ausfällungen“), der Webspiegel (die besten Links über Aquarienfotografie im Internet</> oder die Kleinanzeigen. Wie immer eine Ausgabe, die sich kein engagierter Meeresaquarianer entgehen lassen sollte!

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